70 Millionen Jahre steinerne Geschichte – die Externsteine
Nach kurzer Fahrt mit dem Bus erreichten wir den Ausgangspunkt zu den Externsteinen. Inzwischen hatten wir bereits einen herzhaften Appetit, denn das Frühstück lag nun schon mehrere Stunden zurück. Doch für diesen Fall hatte der Vorstand schon vorgesorgt; mit zahlreichen gefüllten Kühltaschen bepackt galt es noch einen Fußmarsch zu bewältigen.
Satt und zufrieden waren wir anschliessend auch bereit, unser Ziel näher in Augenschein zu nehmen. 70 Millionen Jahre steinerne Geschichte erwarteten uns! Die steil aus dem Gelände aufragenden Felsen boten einen imposanten Anblick. Unsere Gruppe teilte sich nunmehr in diejenigen, die sich den steilen Aufstieg auf die Felsen zutrauten und diejenigen, die eine Wanderung durch die grüne Umgebung vorzogen. Allerdings gab es auch ein paar besonders Konditionsstarke unter uns, die beides wählten.
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Nur eine kurze Verschnaufpause war uns dann vergönnt, in der uns unser Bus zum nächsten Aussichtspunkt fuhr.
Nachhilfe in Geschichte gefällig?
Letzter Punkt unseres Tagesausflugs war schließlich das Hermannsdenkmal, errichtet auf einer fast 400m hoch gelegenen Hochfläche, der altgermanischen Wallburg, und daher schon weithin sichtbar. Das Denkmal diente zur Erinnerung an die vor rund 2000 Jahren stattgefundene Schlacht im Teutoburger Wald. Die Bedeutung dieses Monuments mag man daran erkennen, dass zu der pompösen Einweihungsfeier im Jahr 1875 sogar Kaiser Wilhelm I. erschienen war.
Wir hielten es etwas schlichter und ließen uns zu einem Picknick mit Kaffee und Kuchen zu Hermanns Füßen nieder. Die damaligen geschichtlichen Ereignisse frischten wir anschließend mit dem Lied „Als die Römer frech geworden auf“. Sollte von Euch jemand Wert auf exaktere geschichtliche Einzelheiten legen, so lassen sich im Internet unter http://www.hermannsdenkmal.de alle Details nachlesen. Hier findet Ihr auch die interessante Lebensgeschichte des Erbauers des Hermannsdenkmals, des Bildhauers und Architekten Ernst Bandel. Nachdem ein paar Unermüdliche unter uns auch die wunderbare Fernsicht von der oberen Plattform genossen hatten, ging es angefüllt mit diesen vielen Erlebnissen wieder heimwärts.
Nicht nur der jüngste Teilnehmer unserer Gruppe brauchte auf der Heimfahrt eine Ruhepause, bevor wir mit einem gemütlichen gemeinsamen Abendessen im „Fährhaus“ am Baldeneysee diesen gelungenen Ausflug beschlossen.
